PSI Produkte mit FHRK-Qualitätssiegel ausgezeichnet

Damit haben Planer und Ausführende einer Baumaßnahme jetzt erstmals die Sicherheit, bei der Durchführung von Rohren und Kabeln in Gebäude qualitätsgeprüfte Produkte einzusetzen, die einem einheitlichen Qualitäts- und Produktstandard entsprechen.

Die seit vielen Jahren bewährten PSI Ringraumdichtungen sind aktuell mit dem Qualitätssiegel des Fachverbandes Hauseinführungen für Rohre und Kabel e.V. (FHRK) ausgezeichnet worden. Damit wurden die unterschiedlichen Ausführungen der PSI Ringraumdichtung Compakt und den LINK-SEAL® Modular Seals Ringraumdichtungen Typ C und Typ S316 zertifiziert. Die Übergabe der Prüfzertifikate erfolgte im Rahmen des 33. Oldenburger Rohrleitungsforums.

Um das Qualitätssiegel führen zu dürfen, wurden die PSI Hauseinführungssysteme nach der neuen FHRK-Prüfgrundlage GE 101 getestet. Diesen Prüfungsstandard hat der Verband gemeinsam mit Versorgungsunternehmen und weiteren Anwendern entwickelt. Durchgeführt wurden die praxisnahen Prüfungen durch das unabhängige und zertifizierte Prüfinstitut „iro“.

Nach der neuen FHRK-Prüfgrundlage GE 101 werden die Ringraumdichtungen zusätzlich zur klassischen Dichtigkeitsüberprüfung auch auf weitere Einflussfaktoren hin überprüft, die erst nach Montage der Produkte auftreten. Dazu zählen zum Beispiel mechanische Kräfte, die nach dem Verdichten des Erdreiches auf Versorgungsleitungen und damit auch auf die Dichtungen einwirken.

Neben dem Funktionsnachweis muss auch der Herstellungsprozess so gestaltet sein, dass eine definierte Produktqualität sichergestellt ist. Deshalb fordert die FHRK-Prüfgrundlage eine Zertifizierung des Unternehmens nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig.

Nach bestandener Prüfung und dem Erhalt der Zertifikate kennzeichnet PSI ab sofort die entsprechenden Produkte mit dem Label „FHRK-Quality“.

 



FHRK Prüfgrundlage GE 101 Ringraumdichtungen
 
Prüfberichts-Nr. G 30 322-6-1

Compakt Ringraumdichtungen nach FHRK-Standard

  • Compakt Standard (ungeteilt)
  • Dichtungen mit Fest-Losflansch gegen drückendes Wasser
  • Dichtungen mit Fest-Losflansch nicht drückendes Wasser
  • Compakt FW (ungeteilt)
  • Compakt WR (ungeteilt)
  • Compakt mit Großring (ungeteilt)
  • Compakt Multicable (ungeteilt)
  • Compakt Sonder (ungeteilt)
  • Compakt Varia (ungeteilt)
  • Compakt Blind

 

FHRK Prüfgrundlage GE 101 Ringraumdichtungen 
Prüfberichts-Nr. G 30 322-6-2

LINK-SEAL® Ringraumdichtungen nach FHRK-Standard

  • LINK-SEAL® Modular Seals Ringraumdichtung Typ C
  • LINK-SEAL® Modular Seals Ringraumdichtung Typ S316

 

 

Dichte Bodenplatte bis ins Detail:

Schutz gegen Radongas ist Vorschrift

Das Eindringen von Radongas aus dem Erdreich in ein Gebäude mit Aufenthaltsräumen oder Arbeitsplätzen muss zuverlässig verhindert bzw. erschwert werden, fordert das Strahlenschutzgesetz von Juni 2017. Der Fachverband Hauseinführungen für Rohre und Kabel (FHRK e.V.) hat hierzu den Flyer „Projekt dichte Bodenplatte“ herausgebracht.

Diese Vorschrift gilt als erfüllt, wenn die allgemein anerkannten Regeln der Technik für den Feuchteschutz eingehalten wurden. Dazu gehören auch Detailpunkte wie die Durchdringung der Ver- und Entsorgungsleitungen. Sie sind nachweislich gas- und wasserdicht auszuführen. Baustellenlösungen mit KG-Rohren für Abwasserleitungen, die einfach in Aussparungen einbetoniert oder eingeschäumt sind, können diesen Nachweis nicht führen. Die Mitgliedsunternehmen des FHRK e.V. bieten vielfältige Lösungen zur sicheren und dauerhaften Abdichtung von Abwasserrohren durch die Bodenplatte an.

Der Flyer kann von der Homepage unter www.fhrk.de/projekt-dichte-bodenplatte/ heruntergeladen oder per Email info @fhrk.de angefordert werden.

Weitere Informationen Fachverband Hauseinführungen für Rohre und Kabel e.V
Tel. 0385/2088 8959, E-Mail: info@remove-this.fhrk.de

Hauseinführungen: Nachweis für Gas- und Wasserdichtigkeit vorhanden?

In Gebäude sind zahlreiche Leitungen für Frischwasser, Abwasser, Gas, Strom, Telekommunikation usw. einzuführen. Deren Durchführung in das Gebäude muss nachweislich gas- und wasserdicht sein. Das fordern sowohl die Richtlinien zahlreicher Verbände wie DVGW, AGFW, VDE als auch die neue DIN 18533-3. Deren Erfüllung gilt heute als anerkannter Stand der Technik. Bei Baustellenlösungen mit KG-Rohren können meistens weder der Planer noch der ausführende Fachbetrieb den entsprechenden Nachweis führen.

Eine gesetzliche Regelung zur Gas- und Wasserdichtheit, wie z.B. eine bauaufsichtlich eingeführte DIN-Norm, gibt es zwar nicht. Im Streitfall berufen sich Gutachten jedoch immer auf den Stand der Technik und verlangen den Nachweis für Gas- und Wasserdichtigkeit. Die letzte Entscheidung über die Art der Ausführung hat der zuständige Netzbetreiber, z.B. die Stadtwerke. Immer mehr von ihnen fordern für die Hauseinführung industriell gefertigte Hauseinführungssysteme mit Qualitätsnachweis. Hauseinführungssysteme der Mitglieder des FHRK e.V. (Fachverband Hauseinführungen für Rohre und Kabel e.V.) sind hinsichtlich Gas- und Wasserdichtigkeit geprüft und zertifiziert.

Für Planer und gewerbliche Auftraggeber sowie private Bauherren bedeutet das:

schon während der Planungsphase sich mit dem Netzbetreiber abstimmen
die notwendigen Anträge für Gasnetz, Stromnetz, Wassernetz, Telekommunikation usw. stellen
im Ausführungsplan die Einführungspunkte für Ver- und Entsorgungsleitungen festlegen
eine genaue Ausschreibung mit Beschreibung der Anforderungen vornehmen
prüfen, wer Hauseinführungen liefert: der Netzbetreiber oder der Baustoffhandel

Die steigende Aktualität der Gas- und Wasserdichtheit zeigen auch die immer stärker werdende Beachtung der Radonbelastungen in den neuen Radonverordnungen sowie die immer häufiger auftretenden Starkregen- und Hochwasser.

Weitere Informationen Fachverband Hauseinführungen für Rohre und Kabel e.V
Tel. 0385/2088 8959, E-Mail: info@fhrk.de

FHRK-Planungshilfe für Gebäudeeinführungen

Gebäudeeinführungen fachgerecht planen und ausschreiben

Rohre und Kabel für die Hausversorgung müssen beim Übergang in das Gebäude fachgerecht gegen das Eindringen von Wasser und Gas abgedichtet sein. Jetzt hat unser Unternehmen gemeinsam mit dem Fachverband Hauseinführungen für Rohre und Kabel e.V., FHRK, in einer Broschüre Produkt neutrale Planungsunterlagen für Gebäudeeinführungen veröffentlicht. Neben allgemeinen Planungshinweisen helfen technische Zeichnungen - abhängig von der Wandkonstruktion und der Feuchtebelastung - bei der Auswahl der passenden Ringraumdichtung. Die Detailzeichnungen zeigen die fachgerechte Lage und Mindestdichtbreite der Dichtungsebenen. Ergänzt wird die Broschüre durch neutrale Ausschreibungstexte.

Die 18 technischen Detailzeichnungen behandeln Wandkonstruktionen aus Mauerwerk und Beton mit Außenabdichtung sowie WU-Betonkonstruktionen. Die Feuchtebelastungen berücksichtigt die Broschüre für die Lastfälle der DIN 18533 bzw. die Beanspruchungsklassen der WU-Richtlinie: „Bodenfeuchtigkeit und nicht stauendes Sickerwasser“ sowie „aufstauendes Sickerwasser und drückendes Wasser“. Die Zeichnungen liefern sowohl dem Planer als auch dem ausführenden Handwerker mehr Sicherheit für fachgerechte Hauseinführungen.

Improvisierte Baustellenlösungen sollten der Vergangenheit angehören. Aus Ringraumdichtungen und Futterrohr bestehende, industriell gefertigte Hauseinführungssysteme entsprechen den Vorgaben der Regelwerke, sind zuverlässig und dauerhaft dicht.

Download Flyer: FHRK-Planungshilfe GEBÄUDEEINFÜHRUNGEN



Aufgaben und Ziele des FHRK

Der Fachverband Hauseinführungen für Rohre und Kabel e.V., FHRK, hat sich das Ziel gesetzt, gemeinsam mit den Versorgungsunternehmen und anderen Anwendern für den Bereich Hauseinführung technisch abgesicherte Lösungen zu entwickeln.

...weitere INFORMATIONEN auf der Website des FHRK

Radonsicheres Bauen

Seit dem 31.12.2018 regelt das Strahlenschutzgesetz den Radonschutz in Deutschland.Der FHRK hat eine virtuelle Fachtagung mit namhaten Referenten durchgeführt, die die gesetzlichen Regelungen und ihre Auswirkung auf die Normung und Richtlinien erläutern. Zusätzlich schlagen die Referenten Maßnahmen vor, die die gesetzlichen Vorgaben im Neubau und bei Bestandsgebäuden erfüllen können.